FeldWaldWiesen Kinder

Pädagogisches Konzept

Das vollständige Konzept der Kindertagespflege – Naturerfahrung, freies Spiel, Bewegung, Sprache, Tagesablauf, Elternarbeit und Eingewöhnung.

Wer wir sind

Meine Tagespflege in der Natur ist eine familienergänzende Einrichtung.

Sie bietet den Kindern Entlastung von Reizüberflutungen, die häufig unsere Lebenswelt prägen.

Für unsere Gruppe sind die Räume „Garten“, „Wiese“, „Feld“ und „Bauernhof“ erste Erzieher.

Sowohl Kinder, als auch Erwachsene sind gleichermaßen Erfahrungs- und Lerngemeinschaft. Beide verbinden ihre Erfahrungen und Erkenntnisse mit dem Erlebten im Naturkreislauf.

So werden für die Kinder besondere Möglichkeiten eröffnet:

  • sich mit allen Sinnen mit der Natur auseinander zu setzen
  • verweilen zu können
  • genau zu betrachten
  • die Neugier zu erhalten und bewusst zu pflegen

Die Kinder haben die Möglichkeit, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erleben. Der Naturraum ist Freiraum. Hier spielen sie ungestört sowohl mit anderen als auch alleine. Die eigenen Grenzen werden erfahren, Regeln werden aufgestellt. Die Kinder üben den rücksichtvollen Umgang miteinander ein.

Ausgangspunkt für unsere Gruppe ist eine Wohnung im Untergeschoß unseres Hauses. Sie bietet einen ebenerdigen Zugang zum Freigelände. Unser Garten mit Sand, Wasser, Erde, Ästen und Beeten wird von uns täglich bei jedem Wetter genutzt.

Meine Grundüberlegungen

Mein Angebot wird maßgeblich davon geprägt, dass die Kinder bei jeder Witterung, zu jeder Jahreszeit und bei jeder Tätigkeit draußen zuhause sind. Ausnahmen sind die Essens- und Wickelzeiten in der kalten Jahreszeit. Dann zieht sich die Gruppe in unser kindgerecht gestaltetes Domizil zurück.

Die Kinder spielen mit dem, was die Natur bereithält, was der Jahreszeit entsprechend vorhanden ist und was sie gefahrlos nutzen können. Gerade das „freilassende“ Spielmaterial ermuntert die Kinder zu einem aktiven schöpferischen Spiel, regt sie zur Bewegung an, ist Grundlage für Kreativitäts- und Strategieentwicklung und fördert demnach ein gesundes physisches und seelisch-geistiges Wachstum. Baustämme, natürliche Hindernisse und starke Äste laden zum Klettern ein.

Und natürlich sind Stöcke, Steine, Laub und Gräser zum Spielen und Gestalten genauso beliebt wie Matschkuhlen und Regenpfützen.

Während der regelmäßigen Streifzüge im Nahbereich lernen die Kinder neue Plätze kennen und entwickeln hierbei auch Vorlieben:

  • Nach dem ersten Grün im Frühjahr blühen die Sträucher und Bäume, die im Sommer Früchte tragen werden.
  • Bei der alten Weide können im Sommer die meisten Käfer und Grashüpfer beobachtet werden.
  • Die Strauchhöhle lädt zum Verbergen, aber auch zum Geborgensein ein, sie könnte die Kinder auch anregen, ein Kaufladenspiel zu beginnen.
  • Die Brombeeren und Himbeeren geben mit ihren wehrhaften Dornen eine Ahnung vom Dornröschenschloss.

Wir verstehen uns vor allem als liebevolle Begleitung der Kinder in ihrem Wachsen. Durch eine ehrliche Kommunikation und Achtsamkeit dem Kind gegenüber schaffen wir einen Raum der Geborgenheit und Sicherheit, von dem aus die Kinder frei und selbstbestimmt agieren können.

Pädagogische Grundsätze

Das Kind lernt seinen Lebensraum zu teilen, Beziehungen aufzubauen, soziales Verhalten und Konflikte auszutragen und damit seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Wir bieten dem Kind eine vielfältige, anregende kinderzentrierte und strukturierte Umgebung an, in der es auf spielerische und selbständige Art und Weise, verschiedene Erfahrungen erproben und erleben kann.

Wir geben Hilfestellungen bei Schwierigkeiten und begleiten das Kind auf seinem Weg zur Selbständigkeit. Die Tagespflege FeldWaldWiesen Kinder ist ein Ort:

  • der Begegnung
  • des Erleben und Entdecken
  • der Motivation
  • der Geborgenheit
  • der Toleranz und Respekt gegenüber anderen
  • des Vertrauens
  • der gegenseitigen Wertschätzung
  • der Neugierde und Offenheit gegenüber „Neuem“
  • der Lebensfreude, Zuversicht und Selbstvertrauen

Es ist wichtig, dass das Kind einen Wechsel zwischen Aktivität und Entspannung im Krippenalltag erfährt. Wir schaffen eine Gruppenatmosphäre, in der sich das Kind angenommen, wohl und verstanden fühlt. Die eigene Persönlichkeit und die individuellen Bedürfnisse, sowie die Förderung des Gemeinschaftssinns sollen sich dabei im Gleichgewicht halten.

Unsere Möglichkeiten

Die Natur ist ein unschätzbarer Lebensraum für die verschiedensten Erfahrungen von Kindern und Erwachsenen. Sie bietet uns die Möglichkeit dem Alltag und dem Lärm in begrenzten Räumen zu entfliehen. Auf unserer Suche nach Bewegung und Ruhe bietet die Natur ungeahnte kostenfreie Möglichkeiten.

Kinder haben Spaß am Spiel mit verschiedensten Naturmaterialien und entwickeln einen großen Einfallsreichtum im Umgang mit Steinen, Holz, Gras usw. Sie werden zu richtigen Entdeckern und staunen über die Vielfältigkeit der Tier- und Pflanzenwelt.

Kindern fehlen teilweise Erfahrungen mit verschiedensten Bodenstrukturen wie Garten, Wiese, Feld, Knick. Wettererscheinungen werden meist nur durchs geschlossene Fenster wahrgenommen. Natur verändert sich im Laufe eines Jahres. In der Natur kommt es zu wechselnden und überraschenden Situationen. Regen macht nass, Schnee ist kalt, Wind bläst um die Ohren. Wege sind weit.

Es gibt kein unpassendes Wetter, aber unpassende Kleidung. Der intensive Aufenthalt zu allen Jahreszeiten in der Natur sowie die Umsetzung des natur- und waldpädagogischen Konzeptes wirken sich positiv auf die gesamte kindliche Entwicklung aus:

  • Das Immunsystem wird gestärkt.
  • Die Sinne werden intensiv geschult.
  • Die Konzentrationsfähigkeit wird erhöht.
  • Die Motorik und Koordination werden verbessert.
  • Die Fantasie und Kreativität werden gefördert.
  • Das Selbstbewusstsein wird gestärkt.
  • Die Belastbarkeit wird gesteigert.

Wir beginnen mit dem Erfahrungsraum in der Nähe der Wohnung und lernen langsam die Umgebung kennen. Auf der Spielwiese, bei den Büschen und Bäumen finden wir Naturmaterial zum Spielen und sammeln bei unseren Ausflügen fleißig weiter. Mit den Kindern beobachten wir bewusst die verschiedenen Wettererscheinungen. Wir gehen bei Wind und Wetter in den Garten.

Im Sitzkreis sprechen wir über Tiere und Pflanzen. Wir betrachten Bilder, hören Naturgeräusche, bestaunen Blätter und Pflanzen. Mit Naturmaterialien basteln wir. Wir machen Brotzeit im Freien.

Kinder wollen phantasievoll spielen

In den ersten Jahren seines Lebens lernt ein Kind seinen Körper und seine Umwelt zu erfühlen, es lernt, sich sinnvoll zu bewegen, zu sprechen, die Bedeutung von Geräuschen und Gerüchen zu erfassen, die Handhabung von Materialien seiner Umwelt und vor allem auch soziale Verhaltensweisen. Bei dem Erwerb all dieser Fähigkeiten ist das kindliche Spiel unerlässlich.

Im spielerischen Umgang sammelt das Kind Erfahrungen, erweitert damit seine Kenntnisse und probt neue Möglichkeiten im Umgang mit unbekannten Situationen. Ein Kind lernt beim Spiel, aus Freude am Tun und zur Befriedigung der Neugierde und des Bewegungsdranges.

In der Natur finden die Kinder unzählige „Plätze“ – Kletterbäume, Höhlen, Pfützen, Wurzeln, Moosteppiche – vor, die zum Spielen einladen. In unserer Gruppe spielen sie in erster Linie mit Spielzeug aus der Natur, mit den Hölzern, dem Sand und dem Matsch, dem Wasser und den Steinen. Sie sammeln, sortieren, verstecken, konstruieren, bauen, bessern aus, verändern. Vorgefertigtes Spielzeug ist eher Nebensache, Naturspielzeug steht an erster Stelle, da es „wandelbar“ und vielfältig zu gebrauchen ist.

Aus Rinde, Blättern, Moos entsteht immer wieder etwas Neues und manchmal sind es kleine Kunstwerke. Die Materialien aus der Natur lassen dem Kind viel Raum für die Entfaltung der Phantasie und Kreativität.

In unserer kleinen Küche werden beispielsweise die gesammelten Früchte, etwa Holunderbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Äpfel, Kirschen, Pflaumen, Mirabellen zu schmackhaften Marmeladen verarbeitet und im Morgenkreis mit selbstgebackenen Brötchen verspeist.

Zu allen Jahreszeiten wird unser Garten gern genutzt. Er lädt ein zum Fühlen, Riechen, Graben, Bauen, zum Gärtnern im Hochbeet, zum Beobachten der Vögel auf den Bäumen und vielem mehr.

Kinder wollen mit allen fünf Sinnen lernen

Das Kennenlernen der Welt geschieht über direkte Sinneserfahrungen beim Tasten, Fühlen, Anfassen, Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Erst die ganzheitliche Stimulation von außen ermöglicht eine stabile Vernetzung von Nervenverbindungen.

Die Kinder sind in der Natur ständig damit beschäftigt, ihre fünf Sinne selbstverständlich zu schärfen. Ihre Sprachbildung wird angeregt, Lautbildungen stärken ihre sprachlichen Voraussetzungen, Geräusche laden zur Nachahmung ein.

„Siehst Du das Eichhörnchen von Ast zu Ast springen? Das Vogelnest? Die Kellerasseln unter dem Baumstamm? Hörst Du, wie der Wind in den Bäumen rauscht? Woher kommt das Klopfen? Ist es der Specht? Hörst du den Gesang der anderen Vögel? Riechst Du das feuchte Herbstlaub und das Baumharz an meinen Händen? Hier stinkt es - da muss irgendwo eine Morchel wachsen! Wie schmeckt die Marmelade aus den selbstgepflückten Brombeeren?“

Kinder in ihrem Entwicklungsdrang möchten alles anfassen, sie wollen ihre Umwelt mit den eigenen Händen berühren und ertasten und sie auf diesem Wege entdecken, verstehen und begreifen lernen. Wo Kinder nichts anfassen dürfen, nicht selbst mit Hand anlegen können, werden sie nicht viel verstehen: „Begreifen“ kommt von „greifen“!

„Fühl mal, wie weich und feucht das Moos ist und wie kalt und hart dieser Stein! Matsch ist matschig und Lehm klebrig! Dafür ist der Sand hier in der Sonne schön warm. Autsch, diese Blätter brennen und die da sind ganz stachelig! Diese Rinde ist glatt und diese ganz rau.“

Kinder wollen sich bewegen

Sich aufrichten und den ersten Schritt gehen – das ist ein Meilenstein in der Entwicklung jedes Kindes. Schon bald können Kinder in der Regel frei laufen. Von da an üben sie, ihr Tempo zu kontrollieren und anzupassen, Richtung und Art der Bewegung schnell und absichtlich zu ändern.

Um alle Kinder in ihrer motorischen Entwicklung zu unterstützen, schaffen wir vielfältige Bewegungsanreize. Je mehr die Neugierde eines Kindes geweckt ist, umso mehr Energie wird es aufbringen, Gegenstände zu erreichen oder Hindernisse zu überwinden. Den 1. Schritt muss ein Kind allein tun. Ein Kind wird sich entsprechend mehr zutrauen, wenn es erlebt: „Ich habe mich ganz allein aufgerichtet und kann noch mehr schaffen.“

Kinder, die sich ausreichend bewegen, lernen Schritt für Schritt ihre Kräfte einzuschätzen, sie entwickeln ein Gefühl für sich selbst und ihre eigenen Grenzen. Dadurch sind sie nicht nur weniger unfallgefährdet, sondern auch neugieriger, ausgeglichener und selbstbewusster. Bewegung und ihre Steuerung ist entscheidende Voraussetzung für die Sprachbildung.

In der Natur bieten sich wie kaum an einem anderer Ort unzählige Möglichkeiten zur Bewegung. Die Kinder erobern Hügel, bewegen sich auf unebenem wechselndem Gelände, steigen über herumliegende Äste und manchmal auch durch dichtes Buschwerk. Bäume laden zum Balancieren, Klettern, Schwingen und Schaukeln an den Ästen ein – wie gut, dass man auf dem weichen Rasen auch mal ohne Folgen hinfallen kann.

Spielerische Sprachförderung

Gezielte Sprachförderung ist bei uns von höchster Bedeutung. Ein gutes Sprachverständnis und Ausdrucksvermögen sind der Schlüssel zu späterem schulischem und sozialem Erfolg und Zufriedenheit. Jedes Kind macht dabei seine eigenen Lernschritte und Erfahrungen.

Damit die Sprachförderung gelingt, sind aufmerksame, verlässliche und verfügbare Erwachsene notwendig, welche die Kinder begleiten, unterstützen und altersgerecht betreuen.

Gespräche lehren uns das Hören und Verstehen, das Reden und Stellung beziehen, zu fragen und zu antworten. Und so geben wir der Kommunikation viel Raum in unserem Haus. Auch die musische Entfaltung füllt den kindlichen Erlebnis- und Erfahrungsraum. Die Originalität und Vitalität der Kinder gestaltet den kindlichen Alltag entscheidend mit und fördert die Entdeckung und Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und Kreativität.

Der Tagesablauf

Morgenkreis

Der Tag beginnt draußen an einem festen Treffpunkt mit der Begrüßungsrunde. „Wer ist heute alles da? Wer fehlt in unserem Kreis? Wie viele sind wir heute?“ Es ergeben sich erste Gespräche. Jahreszeitliche Lieder, Gedichte und Spiele folgen. Anschließend wird gemeinsam überlegt: „Wo gehen wir heute hin, was unternehmen wir?“

Frühstückszeit

Am ausgewählten Ort wird erst einmal gemeinsam gefrühstückt.

Freispiel

Die Kinder spielen wie und was sie möchten. Sie lassen Landschaften aus Matsch, Wasser, Steinen und Zweigen entstehen. Sie gestalten mit Zweigen, Astscheiben und Blättern. Ein Kaufmannsladen entsteht; Ware wird dafür zusammen gesucht. Es wird balanciert, geklettert, gesprungen, gelaufen, gelacht, gerufen, gesungen, gelauscht, geraten, gezählt, untersucht, geholfen, entdeckt etc. Wir begleiten die kindlichen Spielprozesse ohne einzugreifen, geben bei Bedarf Anregung, Unterstützung und Trost.

Projekt- und Aktionenzeit

Die Kinder sitzen im Kreis auf Isomatten, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Hier geht es um prozessorientierte Projekte oder Aktionen. Es gibt ein Thema, dazu viele Ideen. Wie diese umgesetzt, verändert oder ergänzt werden, entwickelt sich in einem gemeinsamen Prozess Schritt für Schritt. Ist die Projekt- und Aktionszeit beendet, gehen alle wieder gemeinsam zurück zum Treffpunkt.

Abschlusskreis

Bei der gemeinsamen Rückschau wird gefragt: „Wie war der Tag? Was war besonders schön, was gefiel? Was habe ich geschafft, worüber habe ich mich geärgert, was ist mir nicht gelungen? Was haben wir morgen vor?“ Ein Spiel oder Lied rundet den Tag ab. „Auf Wiedersehen bis morgen!“ So endet der Tag der Tagespflegegruppe. Die ersten Kinder werden abgeholt.

Eltern

Die Eltern sind und bleiben die wichtigsten Bezugspersonen für das Kind. Die Erziehungsaufgabe der Eltern wird unterstützt und ergänzt. Eine erfolgreiche Arbeit mit den Kindern ist nur möglich, wenn zwischen den Eltern und dem Team eine ehrliche und offene Beziehung entsteht. Wenn die Eltern unzufrieden sind oder sich über etwas besonders freuen, suchen sie den direkten Weg zum Team. Die Zufriedenheit der Eltern und Kinder steht bei uns im Vordergrund.

Die gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Team ist ein wichtiger Grundstein für das Wohl des Kindes. Mit Kurzgesprächen beim Bringen oder Abholen oder in Elterngesprächen (dazu braucht es mehr Zeit, deshalb machen wir frühzeitig einen speziellen Gesprächstermin aus) wird eine Vertrauensbasis zwischen Eltern und Betreuungsteam aufgebaut und gepflegt.

Wichtige Werte für die gute Zusammenarbeit sind uns:

  • Offenheit
  • Akzeptanz unterschiedlicher Persönlichkeiten
  • Vertrauen
  • Eigene Ideen
  • Ehrlichkeit
  • Kritikfähigkeit und Kritikoffenheit
  • Toleranz
  • Transparenz durch Information
  • Zuverlässigkeit

Die Eingewöhnung

Eltern kennen ihr Kinder am besten und stellen als erste Bindungspersonen eine „sichere Basis“ dar, von der aus die Kinder ihre Umwelt erkunden.

Im Eingewöhnungsgespräch lernen sich Eltern und Tagesmutter näher kennen. Es werden Informationen über die Tagesgruppe ausgetauscht und die Vorgehensweise in der anstehenden Eingewöhnung wird besprochen.

In einem Aufnahmebogen wird die bisherige Entwicklung des Kindes, evtl. bestehende Allergien oder Unverträglichkeiten erfragt, ebenso werden seine Vorlieben und Abneigungen besprochen. Wichtige Informationen sind u.a., ob das Kind schon kürzere oder längere Trennungen von seinen Eltern erlebte und wie es diese verkraftete, ob es den Umgang mit anderen Kindern gewöhnt ist oder nicht.

Die Eltern erfahren auch, welche Utensilien sie mitbringen müssen und wie sich der Tagesablauf gestaltet. Dieser Austausch ist grundlegend und wichtig, um Kind und Eltern einen störungsfreien und angenehmen Aufenthalt in der Tagesgruppe zu ermöglichen.

Mit der Eingewöhnung lernt das Kind, sich auf neue Lebenssituationen einzulassen. Ein möglichst sanfter Übergang in die Krippe ermöglicht dem Kind, auch späteren Veränderungen (Kiga, Schule, Beruf, Umzug usw.) positiv gegenüber zu stehen.

Die Eingewöhnungszeit dauert 2–6 Wochen. In dieser Zeit wird das Kind von einer Bezugsperson begleitet, die sich nach und nach zurückzieht und dem Kind seinen neuen Lebensraum überlässt.

Ebenso unerlässlich sind Absprachen mit den Eltern über die Veränderung von Lebensgewohnheiten des Kindes und wie man am besten damit umgeht. So kann und soll eine Kontinuität erreicht werden, die dem Kind und den Eltern zusätzlich Sicherheit gibt.